Editorial

Reform der Lehrerbildung in der Diskussion

Die aktuelle Ausgabe der Schulpädagogik-heute (15/ 2017, 8. Jahrgang) im neuen interaktiveren und fokussierteren Format zum Thema ‚Reform der Lehrerbildung in der Diskussion‘ besteht zunächst aus der Eröffnung mit einem Basisbeitrag von Prof. Dr. Klaus Moegling (Universität Kassel) und einer Kommentierung durch Prof. Dr. Ewald Terhart (Universität Münster). In einem nächsten Schritt werden im Laufe der nächsten beiden Monate (März u. April 2017) weitere Kommentierungen – und zwar beider Beiträge – online gestellt werden. Diese finden sich ebenfalls (weiter unten) auf der Startseite von Schulpädagogik-heute sowie oben in der Leiste unter ‚Schulpädagogik-heute 15/ 2017, 8. Jg.‘.

Die Leserschaft ist eingeladen bei diesem neuen interaktiveren und auf zwei Eröffnungsbeiträge fokussierten Format von Schulpädagogik-heute mitzuarbeiten.
Bitte senden Sie Ihre maximal 5 Seiten langen Kommentierungen der beiden Eröffnungsbeiträge (Moegling/ Terhart) im März und April 2017 an die Redaktion: sh(at)schulpaedagogik-heute.de

Wir sind gespannt auf Ihre Beiträge und erhoffen uns eine für Sie und uns interessante Diskussion durch die hohe Transparenz der online publizierten Beiträge zu dem aktuellen Thema der Reform der Lehrerbildung. Denn: Eine neue schulische Lernkultur in der Breite wird es wohl nur über eine Veränderung der Lehrerbildung geben. Nur über eine Diskussion ohne Denkverbote lassen sich zukünftige Entwicklungslinien herausarbeiten.
Die nächste Ausgabe 16/ 2017 wird dann am 1.9.17 zum Thema Inklusive Bildung in der Diskussion eröffnet werden.

Bitte leiten Sie den Link zur aktuellen Ausgabe www.schulpaedagogik-heute.de mit dem Thema dieser Ausgabe wieder an Interessenten aus Ihrem Verteiler weiter und teilen Sie hierbei bitte mit, dass die neue Ausgabe wieder im open access frei einsehbar zugänglich ist. Besten Dank hierfür!
Ihre Redaktion von Schulpädagogik-heute
und der herausgebende Prolog-Verlag


Klaus Moegling

Die Strukturreform der Lehrerbildung – langfristig angelegt und partizipativ durchdacht und geplant
Zusammenfassung: Im Anschluss an eine kritische Analyse bisheriger Lehrerbildungsstrukturen wird dafür plädiert, Lehrerbildungsreformen in Deutschland, Österreich und der Schweiz längerfristiger zu planen und mit den beteiligten Akteuren partizipativ zu entwickeln. Zwischenschritte sind vor dem Hintergrund eines langfristigen Reformentwurfs zu sehen.
Jede Lehrerbildungsreform sollte die Verbesserung des schulischen Lernens und die Qualität der Schulentwicklung zum Ziel haben. Hierfür darf es keine Tabus geben.
Die universitäre Lehrererstausbildung sollte für alle Lehrämter die gleiche Regelstudienzeit aufweisen und ist stufenbezogen zu organisieren. Dies hat auch besoldungsrechtliche Konsequenzen zur Folge.
Es wird empfohlen, als Ziel einer längeren Lehrerbildungsreform eine durchgängige Theorie-Forschung-Praxis-Verbindung im Sinne eines wissenschaftsorientierten dualen Studiums zu diskutieren. Hierbei könnten sich die Institutionen der Lehrerbildung – Universitäten, Schulen und Studienseminare – in einer einphasigen Erstausbildung ergänzen und unterstützen. ….

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Und darauf bezogen:

Ewald Terhart

Über große Sprünge und kleine Schritte in der Reform der Lehrerbildung.
Ein Kommentar
Zusammenfassung: Zunächst wird der Vorschlag zur Strukturreform der Lehrerbildung von Klaus Moegling in wesentlichen Punkten von Ewald Terhart zusammengefasst („Der Vorschlag“). In einem zweiten Schritt werden die verschiedenen Aspekte eine Lehrerbildungsreform kommentiert („Wie sind die Vorschläge einzuordnen bzw. zu bewerten?“).
Der Vorschlag sieht insbesondere eine verstärkte Zusammenarbeit dreier Systeme mit unterschiedlichen Zeit- und Aufgabenstrukturen sowie Traditionen vor (Schulen, Universitäten, Studienseminare). Hierbei formuliert Terhart seine Bedenken hinsichtlich des Umfangs der konzipierten Reformmaßnahmen und macht deutlich, dass der Erfolg der von Moegling vorgelegten Reformvorschläge u.a. davon abhängig sein wird, ob

  • die Ausbildungsschulen einen Akkreditierungsprozess u.a. mit vorheriger Qualifizierung der beteiligten Mentoren durchlaufen;
  • die Universitäten sich auf ein größeres Maß an Berufsorientierung einlassen;
  • den Studienseminaren ihre institutionelle Positionierung in der neuen Struktur der Lehrerbildung einsichtig ist;

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Auf die Beiträge von Moegling und Terhart bezogene Diskussionsbeiträge:

Jürg Rüedi

Kommentar zu den Beiträgen von Klaus Moegling und Ewald Terhart: persönliche Überlegungen nach 30 Jahren Lehrtätigkeit in der Lehrerinnen- und Lehrerausbildung der Nordwestschweiz

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Johannes Reitinger

„Change Course 20 Degrees!“ – Über die Zukunft der Lehrinnen- und Lehrerbildung

Ein Kommentar zu den Stellungnahmen von Klaus Moegling und Ewald Terhart
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